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Informationen zur
Bekleidung
Weather or not
Draußen sein, egal wie das Wetter ist. Sich
den Seewind um die Nase wehen lassen, durch die schottischen Highlands
wandern, mit dem Mountainbike durch die Sahara fahren, sich durch den
Regenwald kämpfen · richtig ausgerüstet, können Sie jedes Abenteuer genießen.
Die Funktionsbekleidung aus unserem online-shop
ist Ihr Begleiter für Freizeit und Alltag, gemacht für Leute, die auf
Qualität und Strapazierfähigkeit mehr Wert legen, als mit Ex und Hopp
Bekleidung jedem Trend zu folgen.
Ihr körperliches Wohlbefinden hängt u.a. von der richtigen Temperatur
der Haut ab. Starker Wärmeverlust oder Wärmestau, d.h. Frieren oder Schwitzen
bewirken Unbehagen.
Der entscheidende Faktor hierfür ist das Mikroklima, (Klima zwischen der
Haut und der äußeren Bekleidungsschicht), das durch die Bekleidung bestimmt
wird.
Der Körper regelt seinen Wärmehaushalt durch Minimuskelbewegungen (Zittern)
oder durch Schweißabgabe.
In warmen Gegenden kleiden Sie sich luftig,
z.B. mit einem Baumwoll- T-Shirt. Denken Sie aber auch an den Schutz vor
UV - Strahlen. Bei körperlicher Anstrengung klebt Ihnen Baumwolle am Körper
und Sie können auskühlen. Ein Hemd z.B. aus MCS - Burlington ist ideal
für solche Einsatzzwecke.
System und Materialien
Gegen Kälte schützen Sie sich mit wärmender Bekleidung. Damit Sie weder
bei schweißtreibenden Aktivitäten unter einem Wärmestau leiden, noch in
den Ruhepausen auskühlen, müssen Sie das Mikroklima stabil halten. Wenn
Sie flexibel ausgerüstet sind, können Sie den jeweiligen Anforderungen
gerecht werden. Hier hat sich das Schichtenprinzip bewährt: Die
Bekleidung wird aus mehreren aufeinander abgestimmten Lagen kombiniert.
1. Schicht:
Die Unterwäsche hat die Aufgabe, den Körper trocken und dadurch warm zu
halten. Dafür eignet sich besonders Funktionsunterwäsche aus Kunstfasern.
Sie leitet die Feuchtigkeit schnell vom Körper weg und gibt sie weiter,
so dass keine Verdunstungskälte entsteht. Weiterhin ist Funktionsunterwäsche
leicht, klein im Packmaß und trocknet extrem schnell. Sie können sie also
auch unterwegs problemlos durchwaschen. Je nach Anforderung wählen Sie
zwischen verschieden stark isolierenden Materialien. Die Unterwäsche sollte
eng am Körper liegen, so verhindern Sie Auskühlung durch Kondensation.
Unterwäsche aus Naturmaterialien ist nicht so funktionell und stabil und
kommt deshalb nur noch selten zum Einsatz; Wolle bei extremer Kälte, Baumwolle
und Seide bei großer Hitze.
2. Schicht:
Die Isolationsschicht hält Sie warm und kann je nach Wetterbedingung
aus mehreren Lagen bestehen. Sie übernimmt die Feuchtigkeit aus der ersten
Schicht, leitet sie weiter nach außen und bildet ein isolierendes Luftpolster.
Hierfür empfehlen sich Fleece - Materialien, die in verschiedenen Stärken
erhältlich sind und miteinander kombiniert werden können. Für extreme
Kälte ist nach wie vor Daunenbekleidung das Optimum. Windstopper oder
Windbloc Materialien sind mit Fleece oder Wolle kombiniert und winddicht.
Sie können als zweite und/oder dritte Schicht getragen werden.
3. Schicht:
Die Außenbekleidung bildet
die Schutzschicht gegen Wind und Wetter. Sie lässt im Idealfall die Feuchtigkeit
nach außen durch und hält Regen und Wind ab. So schützen Sie sich vor
Auskühlung. Nichts ist schlimmer, als nass und dem Wind ausgesetzt zu
sein. Imprägnierte Mischgewebe (z.B. Function 65 von Wolfskin) transportieren
die Schwitzfeuchtigkeit gut nach außen und halten auch mal einen Schauer
ab. Sie sind aber auf Dauer nicht wasserdicht. Bei der Außenbekleidung
dominieren inzwischen wasserdichte, atmungsaktive Materialien wie z.B.
Gore-Tex®,Texapore®, Gore Windstopper® o.ä. Materialien schließen die
Lücke. Sie sind sehr gut geeignet für schweißtreibende Aktivitäten und
annähernd wasserdicht.
Der Wasserdampfdurchlass ist erheblich höher, als bei der wasserdichten
Bekleidung. Die wasserdichten, atmungsaktiven Funktionsmaterialien arbeiten
nach dem gleichen Prinzip: Die Körperwärme erzeugt einen Sättigungsdruck,
durch den die Wasserdampfmoleküle (Schweiß) nach außen "gedrückt" werden.
Dazu ist ein Temperaturgefälle von innen nach außen nötig. Bei tropischem
Klima stößt das Prinzip also an seine Grenzen. Ebenso kann es Ihnen passieren,
daß die anfallende Schweißmenge (z. B. beim Laufen, Radfahren, Skilanglauf)
die Wasserdampfdurchlässigkeit des Materials übersteigt. Kondenswasser
ist die Folge.
PU - beschichtete Regenbekleidung ist wasserdicht, leicht, klein im Packmaß
und relativ preiswert. Wenn Sie längere Zeit in solcher Regenbekleidung
unterwegs sind, bildet sich Kondenswasser und Sie werden nass. Sie gehört
in die Rubrik "besser als gar nichts" oder "falls es doch mal regnen sollte".
Überlegen Sie sich, für welchen Einsatzzweck Sie die Kleidung hauptsächlich
brauchen.
Im Material-Lexikon finden Sie ausführliche
Angaben zur Wasserdichtigkeit (Wassersäule) und zum Wasserdampfdurchlass
(MVTR-Wert).
Detailfragen
Abgesehen vom Material, sind es oft die Details, durch die ein Kleidungsstück
sich besonders für bestimmte Einsatzzwecke eignet.
Jacken:
Achten Sie darauf, daß Ihnen die Kapuze passt. Verstellbare Kapuzen
sind hier von Vorteil. Besonders für Brillenträger ist ein verstärkter
Schirm sinnvoll. Bergsteiger müssen bedenken, dass sie ihren Helm
unter der Kapuze unterbringen können. Eine fest angenähte Kapuze ist im
Zweifelsfall immer dichter, eventuell aber nicht in den Kragen einrollbar.
Eine gute Kapuze macht die Drehbewegung des Kopfes mit. Für den Einsatz
mit schwerem Rucksack sollte die Schulterpartie verstärkt sein. Ein 2
-Wege Reißverschluss ermöglicht es Ihnen, den RV für größere Bewegungsfreiheit
von unten zu öffnen. Der Frontreißverschluss sollte doppelt abgedeckt
sein, um ein Eindringen des Regens sicher zu verhindern. Die Taschen sollten
ebenfalls eine Abdeckung haben. Hochangesetzte Taschen sind auch dann
erreichbar, wenn Sie einen Rucksack tragen, die unteren Taschen verschwinden
unter dem Hüftgurt.
Die Bündchen an den Ärmeln sind im Idealfall stufenlos verstellbar.
Taillen- und Saumzüge sollten durch Gummizug flexibel sein. Wenn Sie in
Eis und Schnee unterwegs sein wollen, dann achten Sie auf die Bedienbarkeit
mit Handschuhen. Manche Jacken haben anatomisch vorgeformte Ärmel, damit
Sie sich bewegen können, ohne dass Ihnen das Bündchen bis zum Ellenbogen
rutscht. Für aktive Leute sind Unterarm-Reißverschlüsse sinnvoll. Sie
bieten, ebenso wie Taschen mit Netzfutter, eine zusätzliche Belüftungsmöglichkeit
an einer wettergeschützten Stelle. Der Futterstoff der Jacke kann
aus verschiedensten Materialien sein. Er soll die Feuchtigkeit gut weiterleiten
und an Saum und Bündchen den Kapillareffekt verhindern. Ein Windfang verhindert
das Eindringen von Wind oder Schnee von unten. Ein verlängerter Rücken
schützt auch Ihren Allerwertesten vor den Unbilden des Wetters.
Hosen:
Durchgehende seitliche Reißverschlüsse ermöglichen Ihnen den Einstieg
mit Bergschuhen, Steigeisen oder Ski, ohne selbige auszuziehen. Um die
Wasserdichtigkeit zu gewährleisten, muß der RV aber exzellent abgedeckt
sein. Einige Hosen haben einen Reißverschluss bis in Höhe des Knies, der
den Einstieg mit Schuhen ermöglicht. Der Hosenbund sollte elastisch und
zusätzlich verstellbar sein. Ein dichter Beinabschluss oder eine
Innengamasche verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit/ Schnee. Stärkeres
Material an Knien, Gesäß und am Beinabschluss schützt die stark beanspruchten
Stellen. Eine vorgeformte Kniepartie sorgt für optimalen Sitz.
Pflegeanleitungen
finden Sie im jeweiligen Produkt.
Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne!

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